Bayern gewinnen nach 0:2 Rückstand noch standesgemäß 6:2 gegen Freiburg.
Freiburg erwischte einen perfekten Start: In der 12. Minute traf Yuito Suzuki nach einer Ecke von Jan-Niklas Beste, verlängert durch Matthias Ginter.
Fünf Minuten später (17′) erhöhte Johan Manzambi per Kopf nach einer weiteren Ecke auf 0:2. Bayern wirkte überrascht und defensiv anfällig bei Standards. Die Münchner kamen allmählich besser ins Spiel. In der 22. Minute verkürzte der 17-jährige Lennart Karl nach Vorlage von Olise auf 1:2. Kurz vor dem Halbzeitpfiff, in der Nachspielzeit der ersten Hälfte, traf Michael Olise zum 2:2-Ausgleich. (45+2)
Nach der Pause setzte Bayern zum Angriff an. In der 55. Minute drückte Dayot Upamecano eine Olise-Ecke über die Linie zum 3:2. Die Führung baute Harry Kane dann in der 60. Minute mit seinem 14. Saisontor aus zwölf Metern auf 4:2 aus. In der 78. Minute veredelte Nicolas Jackson eine Vorlage von Olise zum 5:2. Schließlich besiegelte Olise mit einem traumhaften Schuss ins obere Eck in der 85. Minute den 6:2 Endstand.
FC Bayern:
Manuel Neuer, Josip Stanišić, Dayot Upamecano, Jonathan Tah, Tom Bischof, Leon Goretzka (46′ Laimer), Aleksandar Pavlović (83′ Ito), Michael Olise, Lennart Karl (71′ Jackson), Luis Díaz, Harry Kane (83′ Mike)
SC Freiburg:
Noah Atubolu, Philipp Treu, Matthias Ginter, Max Rosenfelder, Jordy Makengo, Maximilian Eggestein, Johan Manzambi (64′ Osterhage), Niklas Beste, Yuito Suzuki (77′ Grifo), Derry Scherhant (64′ Dinkçi), Lucas Höler (64′ Matanović)
Tore:
0-1 Yuito Suzuki (12′), 0-2 Johan Manzambi (17′), 1-2 Lennart Karl (22′), 2-2 Michael Olise (45+2′) – nach der Pause: 3-2 Dayot Upamecano (55′), 4-2 Harry Kane (60′), 5-2 Nicolas Jackson (78′), 6-2 Michael Olise (85′)
Zuschauer: 75.000 (ausverkauft)
Trainerstimmen
Vincent Kompany (Trainer FC Bayern):
„Wir haben in den ersten Minuten die Kontrolle verloren – zwei Tore aus Ecken, jeder hat es gesehen. Die englische Presse wird es schreiben, die Analysten von Arsenal werden es sehen. Jede Mannschaft gegen uns wird denken: Das ist unsere Chance. Wir haben Charakter gezeigt, sind nach 0-2 zurückgekommen und haben letztlich verdient gewonnen.“
Julian Schuster (Trainer, SC Freiburg):
„Wir haben einen Traumstart erwischt und uns gut präsentiert – aber dann sind wir aufgewacht worden vom Gegner, und dann haben wir verloren. Es ist ärgerlich – wir haben gezeigt, dass wir gegen große Teams mithalten können, aber verlieren nach eigener Führung durch einfache Fehler.“
Sportredaktion: Matthias Memmel